Job erledigt: Quereinsteiger zünden Fight-Feuerwerk beim 10. Branchenboxen
Quereinsteiger liefern spektakuläres Fight-Feuerwerk
Beim zehnten Branchenboxen entfaltete sich im Liebenauer Eisstadion ein Abend voller Energie und Überraschungen. Tierpfleger, Feuerwehrleute und weitere Branchenquereinsteiger traten in 13 Amateurkämpfen an und zeigten oft zum ersten Mal im Ring beeindruckende Entschlossenheit und Kampfgeist.
Der Abend begann mit einem rockigen Auftritt der Band «Glitter Pilots», der sofort für Spannung sorgte und die Erwartungshaltung im Publikum hochschraubte. Die Veranstalter Rene Wollinger und Matthias Seiser hatten für die Jubiläumsauflage auf temporeiche Duelle und große Emotionen gesetzt — und wurden nicht enttäuscht.
Viele der Kämpfer hatten nur Wochen zuvor in Gyms rund um Graz trainiert. Das intensive Vorbereitungsprogramm zahlte sich aus: In grellen Scheinwerferlicht-Momenten lieferten die Quereinsteiger technisch saubere Sequenzen ebenso wie dramatische Herzblut-Aktionen, die die Halle zum Kochen brachten. Lampenfieber wich Kampfwille, Unsicherheit wich Stolz.
Besondere Szenen gab es immer wieder: Feuerwehrmann Fabian Tödtling etwa kämpfte mit sichtbarem Einsatzwillen, andere Teilnehmer überraschten mit unerwarteter Schlagkraft und Ausdauer. Das Publikum reagierte mit stehenden Ovationen, Pfiffen und Jubelrufen — die Stimmung erinnerte an große Fightnächte und verhalf dem Veranstaltungsort zu seinem Spitznamen «Bunker».
Die Organisatoren zeigten sich am Ende zufrieden: Die Jubiläumsauflage habe genau das geliefert, was versprochen worden war, sagte ein Sprecher, und kündigte an, die Veranstaltung weiter ausbauen zu wollen. Für viele Sportler war der Abend mehr als ein Showeinsatz: Er war ein persönlicher Meilenstein und ein Moment, der Respekt und Anerkennung in der Stadt einbrachte.